Kurven, Kultur & Kulinarik: Komm mit auf den Ritt von Metz ins Herz Frankreichs!

Hat jemand Lust aufs Mitfahren – eine Mischung aus Fahrspaß, Landschaftserlebnis und dem unverzichtbaren französischen „Savoir-vivre“.


Hast du Lust, den Alltag im Rückspiegel verschwinden zu lassen?

Stell dir vor: Der Motor läuft warm, das Visier klappt runter, und vor uns liegen zwei Tage pure Freiheit. Keine Autobahn-Hetzerei, sondern feinstes Kurvenswingen durch das echte, ländliche Frankreich. Ich habe eine Route ausgearbeitet, die uns von Lothringen über die Champagne bis hinunter an die Loire führt – ca. 400 Kilometer Asphalt, die für Motorradfahrer gemacht sind.

Ich suche noch einen Mitstreiter (oder eine Mitstreiterin), der/die Bock hat, diese Tour nicht nur zu fahren, sondern zu erleben. Hier ist der Plan für unseren Trip.

Tag 1: Durch die Geschichte in die Champagne (ca. 240 km)

Wir starten in Metz. Sobald wir die Stadtgrenzen hinter uns lassen, tauchen wir in den Parc naturel régional de Lorraine ein. Die Straßen hier sind griffig und führen uns schwungvoll nach Saint-Mihiel. Dort machen wir den ersten kurzen Stopp an der Benediktinerabtei – ein perfekter Moment, um anzukommen und den Rhythmus der Straße zu finden.

Weiter geht es Richtung Westen. Die Landschaft öffnet sich, und wir cruisen durch die weiten Ebenen, bis wir Brienne-le-Château erreichen. Wusstest du, dass Napoleon hier zur Schule ging? Das Schloss thront über der Stadt und gibt eine tolle Kulisse ab, aber unser eigentliches Highlight für die Mittagspause wartet kurz darauf: der Lac d’Orient.

Stell dir vor, du parkst das Bike direkt am Ufer dieses riesigen Stausees, die Sonne glitzert auf dem Wasser, und wir genießen einen Kaffee im „Le Belvédère“ mit Blick auf die Segelboote. Der Teil der Strecke, der nun folgt, führt uns durch den Forêt d’Orient – herrlich schattige Waldpassagen, die das Herz höher schlagen lassen.

Am späten Nachmittag rollen wir in Tonnerre ein, unserem Ziel für den ersten Tag. Bevor wir die Stiefel ausziehen, müssen wir uns noch eines ansehen: die Fosse Dionne. Das ist eine mystische, tiefblaue Karstquelle mitten in der Stadt, um die sich uralte Legenden ranken. Ein magischer Ort.

Der Abend:

Wir übernachten in der Nähe (z.B. Camping La Cascade oder im Hotel du Centre). Frankreich heißt für mich aber auch: Essen wie Gott in Frankreich. Wir kehren ins „Le P’tit Gourmet“ ein. Ein Glas Burgunder, vielleicht klassische Escargots oder ein gutes Stück Rindfleisch, und dazu Benzingespräche über die besten Kurven des Tages. Klingt gut? Warte ab, Tag 2 wird noch besser.

Tag 2: Von den Weinbergen an die wilde Loire (ca. 160 km)

Nach einem französischen Frühstück (Croissant & starker Kaffee) starten wir entspannt. Heute wird es landschaftlich spektakulär. Wir sind jetzt im nördlichen Burgund.

Der Name Chablis lässt Kenner aufhorchen. Wir fahren mitten durch die weltberühmten Weinberge. Die Straßen schlängeln sich hier sanft durch die Hügel – das ist kein Heizen, das ist Genussfahren in Reinkultur.

Über das mittelalterliche Clamecy, wo früher die Holzflößer das Sagen hatten, nähern wir uns einem absoluten Highlight: La Charité-sur-Loire. Wenn wir über die alte Steinbrücke rollen und unter uns die wilde, ungezähmte Loire fließt, mit der riesigen Klosterkirche im Hintergrund (UNESCO-Weltkulturerbe, übrigens), dann weißt du, warum wir diese Tour machen.

Kurz vor unserem Ziel wird es nochmal kurvig: Wir erklimmen den Hügel von Sancerre. Der Blick von dort oben über das Loire-Tal ist gigantisch.

Unser Ziel ist Saint-Martin-d’Auxigny (Camping les Plantes). Aber der Tag endet nicht einfach nur am Zelt oder im Hotelzimmer. Wir sind hier im Berry, und ich habe einen Geheimtipp für das Abschluss-Dinner: Das Restaurant „C’Heu l’Zib“ im Nachbarort Menetou-Salon. Das ist kein Schickimicki-Laden, sondern eine Institution. Urig, laut, herzlich – hier gibt es die legendäre „Potée Berrichonne“. Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

Bist du dabei?

Diese Route bietet alles:

  • Fahrspaß: Von weiten Ebenen bis zu engen Weinberg-Kurven.
  • Kultur: Von Napoleon bis Vauban, ohne dass es zur Geschichtsstunde wird.
  • Genuss: Wir sind in Frankreich. Essen und Trinken gehören dazu.

Ich habe die GPX-Daten, ich habe den Plan. Alles, was noch fehlt, ist ein Wingman oder eine Wingwoman. Wenn du Lust auf zwei Tage hast, die sich anfühlen wie eine Woche Urlaub, dann melde dich bei mir!

Lass uns die Motoren starten!


Alle Bilder sind mit AI Unterstützung erstellt.

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