„Helferlein“ am Motorrad

Hier meine Idee zu einem Beitrag in Facebook, wo es um die Frage ging wie weit man mit ABS, ESC usw. also den elektronischen Fahrhilfen klar kommt oder ob es nicht besser wäre darauf zu verzichten. Darauf habe ich in FB geschrieben:

Hmm ich kann auch ohne, aber WARUM?
Die Teile sind dafür da meinen Arsch am Leben zu erhalten. Solange ich nix falsch mache und meine Fahrwerte (sagen wir es mal so) in den machbaren Bereichen ist, sind die „Helferlein“ im Ruhemodus (übrigens genauso wie beim Auto).

Wenn dann aber ein Hindernis (Kind, Traktor, Reh, such deine eigene Target Gruppe) unvermittelt auftaucht, der Regen in München das Kopfsteinpflaster etwas glitschig macht, wenn beim Start an der Ampel der Diesel des vorherfahrenden Traktors die Strasse wieder in eine Rutschbahn verwandelt hat, wenn einer der Handy haltenden Kistenschieber wieder seiner Hauptaufgabe nachgeht (Motorradfahrer Töten), dann ja genau dann bin ich so was von froh die „Helferlein“ an Bord zu haben, und zwar ALLE und wenn ich könnte, noch mehr.

Ich bin jetzt 62 und fahre seitdem ich 15 bin auf 2-Rädern. Ich möchte auch noch mit 65, 70, 75, 80, ein Motorrad bewegen und nicht vorher wegen einer Technikunwilligkeit, die schon fast an Dummheit grenzt von einem der oben genannten (und auch einem noch nicht genannte) Fahrtechnischen Problemfälle aus diesem Leben entfernt zu werden.


Also JA her mit den Dingern und macht noch mehr und bessere Helfer.

 

 

Veröffentlicht von Joerg Wenzel

Biker seit 1975

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