Rast #012 – Cuxhaven / München

Zeltplatz SyltWarten am Zug in Sylt

Heute heißt es von Sylt Abschied nehmen. Zuerst war da wieder die elendige Autoreisezug Fahrt im Kastenwagen. Aber dann konnten wir uns direkt auf den ersten Zielort WACKEN stürzen. Wo ist Wacken nochmal ?? Der Ort kam nämlich in einem Gespräch vorgestern auf und war eigentlich nicht in der Tour Planung. Aber einfach mal nachgeschaut und dann haben wir versucht eine einigermaßen interessante Strecke zu finden.

WackenMein Freund hat im Ort einen Laden gesucht, gefunden, aber in dem nicht das gewünschte gefunden. Daher sind wir mehr oder weniger unverrichteter Dinge wieder los und haben uns auf den Weg zur Fähre nach Brunsbüttel gemacht.

Hier gab es einen kurzen Aufenthalt am Nord-Ostsee-Kanal mit Kaffee und Kuchen und dann mit der Fähre rüber auf die andere Seite, um zur Fähre nach Cuxhaven zu kommen.

Ahh Fuck, diese Fähre gibt es nicht mehr, ist aber in meinem Navi (trotz korrektem Update des Kartenmaterials) immer noch eingezeichnet. Nach einigem Fluchen haben wir uns dann der B5 / B431 anvertraut und sind nach Glückstadt zur Fähre nach Wischhafen gefahren. Dort gab es einen kilometerlangen Stau vor der Fähre, aber da ich wegen der anderen Fähre ein bisschen angefressen war, sind wir an allen Vorbeigerauscht und haben uns mehr der weniger auf die gerade ablegende Fähre geschmissen. Also wir waren die letzten Fahrzeuge, die mitgenommen wurden, nach uns ging die Tür zu.

Nord-ostsee Kanal Fähre

Von Wischhafen sind wir Richtung Cuxhaven gefahren. Unterwegs fällt mir auf, dass der Ort WINGST mir aus meiner Jugend bekannt vorkommt. Und dann kommen wir nach Otterndorf, mein Hirn fängt an zu suchen und hier bin ich mal in einem Jugendferienlager des Landessportbundes NRW gewesen.

Wir haben dann in Otterndorf auch gleich ein Schild zu einem Campingplatz See Achtern Diek (https://g.page/Campingplatz-Otterndorf?share) gefunden und bei Nachfrage nach dem Jugendlager (https://goo.gl/maps/DbjWPudtZxcVbSeE8) wurde mir erklärt, dass ich anscheinend nicht der Einzige war, der als Urlauber in diese Gegend gekommen ist nachdem er als Jugendlicher hier im Ferienlager war. Die kannten die Frage schon, und das Jugendlager wurde während der Pandemie nicht geöffnet, sondern dient als Lagerplatz für Wohnmobile und Camper, die zwischengelagert werden sollen.

Otterndorf

Schöner Campingplatz, klasse Zeltwiese und ein kleiner Verkaufsladen, in dem wir unsere Vorräte für den Abend und den kommenden Morgen auffrischen konnten.

Tja und dann kam der Große Kriegsrat, denn wir hatten nur noch wenige Tage Zeit, außerdem sollte eine Regenfront über Deutschland schwappen und das GENIALE Wetter beenden. Hab ich eigentlich schon mal was zu dem Wetter auf der Tour gesagt?? Abgesehen davon, dass es morgens recht feucht war, was aber der jeweiligen Lokation des Zelt geschuldet war -immer in der Nähe von Wasser-, sind wir mehr oder weniger in T-Shirt und Kutte (oben an der Dänischen Grenze mit T-Shirt, Jacke und Kutte) gefahren.

Also Kriegsrat mit ‚’nem Bierchen in der Hand auf der Parkbank auf der Zeltwiese, über die weitere Fahrstrecke.

Deutschland Karte 1. Hälfte

Wir hätten es noch bis Oldenburg geschafft, wo mein Freund einige alte Bekannte und Freunde besuchen wollte. Auf der anderen Seite haben wir von hier einen guten Ausgangspunkt für die Heimreise, denn die A27 ist direkt vor der Tür und München via Hannover, Leipzig, Nürnberg sah jetzt echt machbar aus, also gerade mal 940 km, das hatten wir beide schon mal bei der Rückreise von der Isle of Man gemacht und eigentlich ist das auch kein großes Problem. Der Vorschlag wurde noch ein bisschen hin und her geredet, aber dann von uns beiden angenommen.

Wir haben am nächsten Morgen recht früh abgebaut, bezahlt und am Kiosk noch Kaffee, Wasser und belegte Semmeln eingekauft.

Nach einem kurzen Frühstück haben wir im Ort nochmal getankt und dann erst wieder in in Hannover, in Leipzig (also ich, die andere Maschine hat ein Mitleids-Tanken gemacht, weil 30 L Tank) nochmal in Nürnberg das Fässchen aufgefüllt und dann waren wir gegen 19:00 schon zuhause in der Garage. Wenn man 130-140 km/h am Tempomat einstellt und das Ding einfach laufen lässt, macht man echt „’ne Meile“ und die Balance zwischen Reichweite und Benzinverbrauch ist akzeptabel. Alles in allem eine sehr ruhige und event freie Rückreise.

Was haben wir von der Tour mitgenommen.

  • Es macht Spaß mit dem Motorrad so eine Strecke zu fahren.
  • Wir fahren den 2. Teil, also die „West Route“ in 2021 (im Mai/Juni).
  • Es wird wieder gezeltet, denn nach anfänglichen („Alter, du schnarchst ja ziemlich LAUT“) Eingewöhnungen an die veränderte Umgebung hat das erstklassig funktioniert.
  • Unsere Ausrüstung (siehe auch Ausrüstungsliste, die ich noch erweitere), durch vorhergehende Erfahrung schon ziemlich optimiert, hat ausgezeichnet funktioniert.
    Alles ist heil geblieben, wir haben nichts verloren, wir haben nichts nachkaufen müssen und ich hatte noch saubere Bekleidung über, na ja für noch 2 Tage, lach.
  • Beim nächsten Trip nehme ich einen Gas-Grill und einen Camping-Stuhl mit, das hat mir gefehlt.
  • Wir haben eine Menge Leute getroffen, viel gesehen und vor allen Dingen eine wunderschöne Landschaft gesehen.
  • Die Mopeds, 1 x BMW GS 1200 Adventure und 1 x BMW S1000 XR haben ohne Probleme alles mitgemacht.

RestbekleidungDie Daten zu der Tour und auch zu der im Mail 2021 stattfindenden 2. Hälfte München – Westgrenze – Cuxhaven und zurück kann per Mail angefordert werden, dafür einfach die Kontakt Daten aufrufen und die Anfrage stellen.

Sollte Dir das mit der Tourbeschreibung gefallen haben, es kommt in Zukunft mehr in diesem Blog.

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Bleibt zum Abschluss nur zu Sagen:

DEUTSCHLAND IST SCHÖN !!

 

Veröffentlicht von Joerg Wenzel

Biker seit 1975

Ein Kommentar zu “Rast #012 – Cuxhaven / München

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